Newsletter Oktober 2014

ProjectTogether Newsletter Oktober 2014

Liebe Unterstützer von ProjectTogether,

der Herbst hat begonnen.
Die Blätter fallen von den Bäumen und auch wir bei ProjectTogether befinden uns zur Zeit in einem Wandel.

Wie es dazu kam, dass wir jetzt auch in Mexiko vertreten sind, warum unsere neue Datenbank mitdenken kann, und weshalb wir Teil der größten Registrierung zur Knochenmarkspende weltweit waren - all das jetzt in unserem Newsletter.

Viel Spaß beim Lesen!

** Corporate/Product
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"Wieder dahoam!" - Das gesamte Team traf sich bei spannenden Teamtagen in München.
Dieses Mal standen besonders unsere Programmierer im Fokus. Alles drehte sich um die Frage, wie wir unser Produkt besser vermitteln können - sowohl im technischen Bereich, als auch gegenüber den Benutzern. Wie schon im Sommer-Update erwähnt, arbeiten wir zur Zeit an einer Datenbank. Und was diese Datenbank eigentlich genau kann und wie sie helfen soll, Projekte in die Realität umzusetzen, wollen wir euch in diesem Newsletter näherbringen.
Wenn jede Idee einfach so umzusetzen wäre, dann bräuchte man uns nicht. Erfahrungen zeigen jedoch, dass es bei jeder Realisierung immer wieder Hürden gibt, vor denen unsere Gründer stehen. Diese Hürden sollen nicht länger im Weg stehen, sie sind jedoch für uns und unseren Ansatz enorm wichtig.

Peter möchte gerne etwas für den Tierschutz tun, Marie ist engagiert im künstlerischen Bereich und Luise ist mit vollem Herzblut in der Physik dabei und möchte ihr Wissen mit anderen teilen.
Sie alle arbeiten in ganz unterschiedlichen Bereichen und Themenfeldern und werden sich vermutlich auch im echten Leben nicht zusammen an einen Tisch setzen, um über ihre Vorhaben zu sprechen.
Um jedoch trotzdem aus allen Projekten zu lernen und um sich ständig weiterzuentwickeln, setzen wir Peter, Marie und Luise an einen Tisch. Fiktiv - denn dieser Tisch ist unsere Datenbank. Hier sammeln wir alle Informationen über die verschiedenen Projekte.
Jedes Projekt können wir so in einzelne Methoden und Schritte zerlegen. So wie jeder Projektgründer Neues aus seinen einzelnen Schritten für sein konkretes Vorhaben lernt, so lernen wir als ProjectTogether aus der Gesamtheit der Schritte aller Projekte.

Unsere Datenbank ist flexibel.
Mit jeder neuen Information lernt sie dazu und kann sich so immer an die Projekte anpassen, die wir betreuen. Sie ist komplex und zugleich einfach.

Wie das geht?
Die Komplexität bekommt sie durch die unzähligen Projektideen und Schritte unserer Gründer. Sie ist aber vor allem dadurch so einfach, weil wir damit eine unbegrenzte Menge an Projekten aufnehmen können, indem wir sie in allgemeine Bereiche zerlegen, die auf jedes Projekt zutreffen.

Durch eine Struktur, die mit uns wächst haben wir einen konstanten Lerneffekt!

Wir geben den Projektgründern so nicht nur eine Struktur zur Bewältigung ihrer Hürden an die Hand, sondern können auch Empfehlungen ausprechen, indem wir uns an einem Erfahrungspool anderer Projekte bedienen. Vor allem aber haben wir jetzt auch konkrete Zahlen zu unseren Vorschlägen.

"Daten regieren die Welt" ist ein Spruch, den wir uns jetzt zu Nutze machen können: Die Aussage "9 von 10 Projekten waren erfolgreich mit Methode A" würde Sie doch auch mehr überzeugen als nur wage formulierte Ratschläge ohne Hintergrund - oder etwa nicht?
So kann es sein, dass Peters Herangehensweise in seinem Tierschutzprojekt jetzt auch Luise hilft, ihre Physikkentnisse zu verbreiten.

Wir bringen Methoden und Schritte zusammen, die sonst durch ihren verschiedenen Ursprung vielleicht niemals zusammengefunden hätten!

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Wie geht es weiter?

Was uns außerdem beschäftigt hat, war der Aspekt der Professionalisierung. Wir haben unsere ersten Erfahrungen gemacht und sind aus den Kinderschuhen herausgewachsen. Jetzt heißt die nächste spannende Frage: Wie geht es weiter?

Aktuell befinden wir uns in einer Phase des Übergangs und Wandels zwischen unserer eigenen Projektphase hin zu dem Punkt, wo wir selber ein eigenes Unternehmen sind. In diesem Prozess geht es vor allem darum, Entscheidungsspielräume zu definieren.
Funktionen und Aufgabenbereiche werden klarer zugeteilt. Meinen Bereich kennt ihr alle - das ist der Newsletter. Dass ich nicht auf einmal programmieren werde ist klar, doch wie sieht es aus beim Thema Veranstaltungen oder auch bei Artikeln in der Presse?
Ist das mein Bereich oder doch nicht? Genau diese Fragen werden geklärt.
Was auf den ersten Blick einschränkend wirken kann ist aber bei genauerer Betrachtung eigentlich das Gegenteil.
Wenn nur ich ganz klar für den Newsletter zuständig bin, dann habe ich auch eine viel größere Verantwortung dafür. So ist das in allen Bereichen. Durch eine klare Abgrenzung zueinander übernimmt jedes der Teammitglieder nun mehr Verantwortung für seinen eigenen Bereich und kann so selbstbestimmter arbeiten. Doch nicht nur bestimmte Gebiete werden strukturierter, auch unsere Arbeitsprozesse im Allgemeinen werden festgelegt.
Wurden viele Entscheidungen bisher noch mit spontaner Intention getroffen, so erfolgen sie jetzt zunehmend nach festgelegten Prozessen. Das ist  für unsere längerfristige Planung wichtig, damit die verschiedenen Bereiche noch effektiver miteinander arbeiten können.

Diese Bereiche sind ähnlich der Unterteilung dieses Newsletters und haben sich in den vergangenen Monaten immer stärker herauskristallisiert:

- Corporate
- Vertrieb
- Public Relations
- Engineering und
- Projekte

Warum wir das Ganze jetzt einteilen?

Es ist unser Ziel, auch weiterhin zielstrebig und konstant unsere Arbeitsschritte zu verbessern.
Wir wollen unser aktuelles Tempo auch in Zukunft beibehalten.
Das aber geht nur mit Struktur und Planung.

Habt ihr Erfahrungen oder Anregungen zum Thema Professionalisierung?
Dann freuen wir uns immer über Kontakte und Informationen, mit denen ihr uns unterstützen könnt.
Wollt ihr selber in einem der oben genannten Bereiche tätig werden?
Für euch ist 'Python' nicht bloß die falsche Schreibweise einer Schlange und 'C++' auch keine Note im amerikanischen Schulsystem?
Du liest nicht nur den Spiegel und die Zeit, sondern schreibst auch gerne selber Texte?
Und bei der Buchstabenkombination 'PR' fragst du dich nicht nur, wo das fehlende 'Q' aus dem Alphabet ist?

Dann suchen wir dich!

Schreib uns einfach kurz eine E-Mail wer du bist, was du so machst und wieso dich die Arbeit in unserem Team interessiert an: pvonderwippel@projecttogether.org

Wir freuen uns, von euch zu hören!

** Public Relations
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Wir eröffnen dieses Mal ausnahmsweise mit etwas bereits Bekanntem:

Unserer Nominierung für den Deutschen Engagementpreis 2014.

Zusammen mit den weiteren nominierten Projekten können wir zeigen, wie Ideen und die Unterstützung dieser die Welt verändern können!

"Think Big" ist ein Ausdruck, den wir gerne in den Mund nehmen, um unsere Arbeit zu beschreiben. Es geht nicht nur um unser Projekt alleine, sondern darum, was es mit der Gesellschaft macht, wie es das Denken und Handeln von vielen Menschen verändern kann.
Wie das eigene Engagement und der Stolz, sein Projekt realisiert zu haben, auch andere mit Motivation ansteckt.
Telefonica scheint das ähnlich zu sehen und hat uns zu einem
Think Big Pitch (http://www.think-big.org/pro) nach München eingeladen. Von unserer Seite werden Philipp und Max vertreten sein.
Wir freuen uns, danken für diese Einladung und sind gespannt!

Doch nicht nur wir berichten, sondern es wird auch über uns berichtet, so zum Beispiel bei "Hallo München" in der nächsten Wo
che.
Projekte

In jedem Monat wollen wir euch zukünftig spannende Projekte vorstellen, die wir begleiten oder begleitet haben.

300 Sonnentage sind es durchschnittlich in Syrien. 300 Sonnentage und auf Kraftstoff angewiesene Krankenhäuser. Und eine Idee von einem deutsch-syrischen Elektroingenieur, die die Welt ein großes Stück besser machen könnte.
Warum nicht Solaranlagen in Syrien errichten? Dort Krankenhäuser mit genug Strom versorgen, sodass sie nicht mehr von Kraftstoff abhängig sind, der wiederum von Kraftwerken kommt, die jederzeit ein Ziel von Angriffen sein können? Krankenhäuser sind voll und ganz auf Strom angewiesen, vor allem Operationen können nur erfolgreich verlaufen, wenn eine dauerhafte Stromversorgung gesichert ist.

Mittlerweile ist eine Stiftung gefunden, die das Projekt finanziell unterstützen wird, ebenso verschiedene Partner vor Ort, die ein Team an Technikern zur Verfügung stellen und die Solaranlagen installieren werden. Schritt für Schritt kommt man so der Verwirklichung der Idee näher. Ein Prozess, Schritt für Schritt, dessen Ergebnis die Realisierung des Projekts sein wird.
Wieder mal ein Projekt, das zeigt, dass man auch von Deutschland aus in anderen Regionen helfen kann!
Hier mehr dazu! (http://projecttogether.org/projekte/)

Das zweite Projekt hilft ebenfalls im Bereich der Medizin. Hier jedoch schon zu einem Zeitpunkt, bevor es in's Krankenhaus geht.
Der studentische Verein AIAS engagiert sich für das Thema Knochenmarkspende. Die Mitglieder klären an Hochschulen über den Ablauf der Spende auf, und motivieren zur Registrierung der eigenen Stammzellen. Die Initiative hat bereits sehr viele Menschen erreicht. Bei einem Aktionstag an der LMU in München registrierten sich über 2000 Studierende.

Damit ist es die größte Aktion dieser Art weltweit!

Mit der Hilfe von ProjectTogether wollen sie das Projekt nun an andere Hochschulen außerhalb Münchens bringen. So sollen sich künftig noch viel mehr junge Menschen dafür einsetzen können, Spender zu werden.
Die Gruppe scheint ein gesellschaftliches Problem erkannt zu haben, denn pro Jahr animieren sie über 200 freiwillige Helfer an den Aktionstagen teilzunehmen, und diese zu organisieren.
Besonders ist hierbei auch, dass es sich nicht um eine Idee ausschließlich von Medizinern handelt, sondern um Studierende aus den verschiedensten Fachrichtungen.

In unseren Augen ist es ein fantastisches Projekt junger Menschen, die helfen wollen!

So einfach kann Leben retten sein! (http://www.uni-muenchen.de/aktuelles/spotlight/2014_meldungen/zech_aias.html)
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Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass wir eine erfolgreiche Kooperation mit der Organisation"For One Mankind" (https://4onemankind.org/) geschlossen haben.

Wer ist das und wie funktioniert das?

Die Organisation "For One Mankind" setzt sich dafür ein, dass Personen die sich gegenseitig helfen können, zusammenfinden.
Anmelden kann sich jeder, egal ob Freiwilliger oder Unternehmensvertreter, der seine Kenntnisse und Unterstützung bereit stellt, oder aber auch als Entrepreneur, der nach Hilfen sucht.
Aus einer breiten Vielfalt von Projekten kann man sich so genau das Projekt aussuchen, mit dem man meint, sich am besten einbringen zu können.
Andersherum kann man auch sein eigenes Projekt vorstellen, um dafür helfende Hände zu gewinnen.
Die Ziele und Vorstellungen von "For One Mankind" und die von ProjectTogether ähneln sich sehr, sodass wir auf die Zusammenarbeit sehr gespannt sind.

Aber wir setzen mit unserer Arbeit bereits an einem früheren Punkt an.
Wer eine Idee hat, und Hilfe braucht, diese umzusetzen, ist bei uns genau richtig.
Wenn du bereits ein etabliertes Start-Up oder eine NGO bist, dann findest du über 'For One Mankind' die Unterstützung, die du von Außen brauchst, wie zum Beispiel finanzielle Unterstützung oder auch neue Teammitglieder.
Somit bildet die Organisation die perfekte Brücke zwischen dem Beginn einer Idee, den wir fördern, und der Weiterbildung sowie dem Reifen der Idee im Anschluss.

Doch nicht nur in Deutschland sind wir aktiv, sondern:

Jetzt auch in MEXIKO!

Philipp und Michi haben auf ihrer Rundreise nicht nur Urlaub gemacht, sondern auch die Werte und Vorstellungen von ProjectTogether auf der ganzen Welt verbreitet.

Zu Gast bei
Mentalia.mx (http://mentalia.mx/home/) - Hier kannt du online lernen!

Ihnen ist zu verdanken, dass wir jetzt auch im spanischsprachigen Raum vertreten sind.
ProjectTogether ist als
Button auf der Seite (https://4onemankind.org/MjI6NDI/maximilian-schlereth/details/) installiert, sodass interessierte Personen sofort an uns weitergeleitet werden können.
Mit der Einstellung dort einzusteigen, wo auch wirklich Bedarf ist, findet man unsere Hilfe nun auf einer mexikanischen Lernplattform.
Diese bietet im kleineren Rahmen, nach dem Vorbild Coursera, Videokurse zur Weiterbildung an. Dort können wir nicht nur Einzelnen helfen, sondern auch gesellschaftspolitisch ansetzen und schon mit wenig Aufwand viel verändern und verbessern.
Außerdem ist eine Kooperation mit demHUB Mexiko (http://mexicocity.new.impacthub.net/) angedacht.
Hierbei geht es vor allem um den Kontakt zu großen NGOs. Unser Ziel ist es dort Katalysatorprojekte zu starten und zu organisieren.
Wir wollen passive Mitglieder motivieren, aktiv zu werden.

Wir lieben das HUB Mexico und sind gespannt auf die gemeinsame Arbeit!

Besonders spannend für uns ist neben der projektbezogenen Arbeit vor allem der Auftritt im lateinamerikanischen Raum.
Wir sind gespannt, was die Arbeit bewirkt und wie ProjectTogether auch außerhalb der bisherigen Grenzen Menschen davon überzeugt, ihre eigenen Ideen in die Tat umzusetzen.

Wir halten euch auf dem Laufenden!

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Neben den bereits laufenden Projekten suchen wir nach außergewöhnlichen Projekten für die nächsten Monate.
Gibt es Menschen in deinem direkten Umfeld, denen ProjectTogether eine Hilfestellung sein kann? Wir freuen uns auf neue Ideen, neue Persönlichkeiten und neue Herausforderungen.
Wir möchten euch daher bitten, zu prüfen, ob es in eurem Umfeld geeignete Plattformen gibt, Menschen mit solchen Ideen anzusprechen. Egal ob Presseverteiler innovativer Unternehmen oder dem Kontakt eines besonderen Fachmagazins. In zahlreichen Bereichen und Branchen gibt es großartige Ideen, die oft zu früh - auch gerade wegen ihrer Außergewöhnlichkeit - verworfen werden.
Helft uns, dies zu verhindern!

Außerdem freuen wir uns natürlich auch immer über ein Feedback von unseren Lesern und wünschen noch viele ereignisreiche Tage.

Das ProjectTogether Team

Philipp von der Wippel

Munich City, Berg-Isel-Straße 15, Munich, Bavaria, Germany