ProjectTogether Sommer 2014 Update

Hallo zusammen,

Seit unserem letzten Newsletter ist viel geschehen:

Einige Teammitglieder haben die Trainingsphase Schule erfolgreich abgeschlossen und sind fit wie nie zuvor in den großen Stadien zu spielen.

Die Vorbereitungsphase hierfür fand im Juli in München statt, während der Teamtage wurde gedribbelt, wurden Bälle zugespielt, wurden ein paar Tore geschossen…und gearbeitet wie die Weltmeister!

Also, zurückgelehnt und aufgepasst, der Spielbericht erfolgt in Kürze…

Viel Spaß beim Lesen unseres Newsletters!

 

Corporate/Product

Von Anfang März bis zum Team-Wochenende am 2. Juli wurde ein Entwicklerteam für Project Together zusammengestellt. Max Wüstehube, der im sechsten Semester Informatik an der TUM studiert, unterstützte und beriet dabei. Nachdem zu Beginn Profile geeigneter Entwickler, sowie entsprechende Strategien um diese zu erreichen festgelegt worden waren, konnten auf dem Jugend forscht Landeswettbewerb und über Kontakte von Philipp im Netzwerk ehemaliger Schulsprecher erfolgreich motivierte, kompetente und zielstrebige Abiturienten ausfindig gemacht werden.

Im Rahmen des Team-Wochenendes fand schließlich im Anschluss an diverse Interviews der Entwicklungsstart unter Leitung von Michael Pirker statt.
Im Verlauf der Team-Zusammenfindung stellten Philipp, Max Schlereth, Michael Heider und Max Wüstehube fest, dass abseits vom einschlägigen Anforderungsprofil eines Informatik-Bachelorstudiums diverse Möglichkeiten existieren und es möglich ist ein ehrenamtliches Entwicklerteam für Project Together zusammen zu stellen.

Die neuen Teammitglieder wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten, deshalb hier die Vorstellung:

Max Wüstehube

Max hat dieses Jahr gleich mehrere tolle Geschenke zum Geburtstag bekommen. Das Ergebnis der letzten Prüfung – bestanden! – und die Feuertaufe des neu zusammengestellten Entwicklerteams von ProjectTogether. In Nordrhein-Westfalen aufgewachsen und über ein Praktikum nach München gekommen, macht er nun seinen Master an der TU. Und schreibt nebenbei eben ein Programm für ProjectTogether, um nach und nach alle Prozesse automatisieren zu können. Wer weiß, was er zum nächsten Geburtstag bekommt.


Ferdinand von Hagen
... fliegt jedes Wochenende dem Alltagswahnsinn davon. Wortwörtlich - den zweiten Flugschein hat er schon in der Tasche. Wenn er nicht gerade in der Luft ist, dann ist er eben auf dem Segelboot. Autofahren ist einfach zu langweilig. Ferdinand ist in vieler Hinsicht ein Überflieger – das Abitur ist bestanden, der Platz an der Züricher Universität gesichert und Programmieren schon seit der vierten Klasse seine zweite Muttersprache. Was ihn an ProjectTogether fasziniert? Das Team - weil es cool ist, und, weil man viel lernen und sich einbringen kann. Aber vor allem, dass man eine Idee auf dem Papier in eine Sprache übersetzt, die jede Maschine versteht - eine neue Herausforderung. Und wenn die einmal zu groß erscheinen sollte, dann fliegt er eben einfach für eine Weile davon. Dort oben hat er definitiv den Überblick.

 

Christoph Pröschel
Das Abitur ist geschafft - und das sogar mit hervorragendem Ergebnis- Er ist kein großer Lerner meint er, aber dafür voll und ganz bei jeder Sache dabei, die er anpackt. ProjectTogether hat ihn fasziniert – die Arbeit im Team, die „bottom-up“ Philosophie, bewegen und vorantreiben, als „start up“ Unternehmen etwas auf die Beine stellen. „Ein nobles Ziel!“, sagt er. Und die eigenen Ziele? Erst einmal steht die Abifahrt an, bevor es nach Heidelberg zum Studieren geht. Und irgendwann dann Amerika, Luft & Raumfahrt vielleicht, oder in die Forschung großer Konzerne. Und wer gewinnt die WM 2014? „Deutschland natürlich – keine Frage!“ Entschlossenheit kennt keine Grenzen. Recht gehabt hat ja.


Alex Ulanouski
Angefangen hat alles mit einem Taschenrechner. Der ließ sich programmieren - und genau das hat Alex auch getan. Das war in der dritten Klasse. Jetzt ist er mit der Schule fertig und statt dem Taschenrechner programmiert er jetzt für ProjectTogether. Seine größte Motivation? Die Arbeit im Team. Im Oktober beginnt er mit dem Physikstudium, den Platz in München hat er schon sicher. Und wenn alles läuft, dann steht auch ein Auslandsstudium an – England, oder die USA vielleicht. Taschenrechner gibt es dort auch ganz bestimmt.

Die drei befinden sich in der Zeit zwischen dem Abitur und der Universität oder studieren bereits. Wir freuen uns besonders, sie bei ProjectTogether begrüßen zu dürfen und sind stolz, sie mit an Bord zu haben.

Die Einarbeitung des neuen Teams zusammen mit Mentor Michael Pirker verlief reibungslos, sodass es schon schnell an die nächste Herausforderung ging: eine interne Infrastruktur musste geschaffen werden. Da alle fortan von verschiedenen Städten aus arbeiten werden, war hierbei vor allem Selbstorganisation gefragt. Aktuell programmieren die Vier Übungstools, um sich mit der zukünftigen Programmiersprache vertraut zu machen. Der nächste Schritt wird es sein eine Datenbank zu programmieren.

Warum das Ganze?
Momentan läuft die Projektbegleitung gut, doch wir bekommen immer häufiger die Kapazitätsgrenzen im Personal zu spüren. Da es jedoch unser Anliegen ist, jedem seine Projektgründung zu ermöglichen, brauchen wir eine Methode, um nicht nur für wenige, sondern für Alle zur Verfügung zu stehen. Unser Ziel – 1000 Projekte bis zum Ende des Jahres – ist somit nur erreichbar, wenn wir Prozesse automatisieren können.

Hauptaspekt hierbei ist die Skalierbarkeit.

Wir grenzen uns vom normalen Start-Up Coaching ab, indem wir es mit kleinem Aufwand schaffen wollen, trotzdem individuell Projekte zu betreuen. Mit der Vision ProjectTogether für alle Menschen zugänglich zu machen, wollen wir zukünftig keine Projekte mehr ablehnen!

 

    Public Relations

    Auch im Feld der Öffentlichkeitsarbeit hat sich viel getan.

    ProjectTogether tauchte gleich zwei mal in der Presse auf:

    Der Erste Artikel erschien in der Süddeutschen Zeitung in der Rubrik „junge Leute“, indem Philipp von der Wippel über unsere Arbeit und Motivation berichtet.

    „Fragen und Reflexionen, die von außen kommen, erhöhen die Erfolgswahrscheinlichkeit“, so Dieter Frey, Professor und Lehrstuhlinhaber des Bereichs Sozialpsychologie an der LMU.

    Aber lest selbst!

    In der Zeitschrift „Kaleidoskop“ der United World Colleges auf Seite 21 fanden wir Erwähnung durch den ehemaligen UWC-USA Schüler Maximilian Schlereth. Interessant war auch der E'ship Day der Hochschule München unter dem Motto "Entrepreneurial University" am 08. Juli. Hier waren wir mit einem eigenen Stand vertreten und konnten viele Fragen beantworten, haben aber vor allem auch viel Feedback zu unserer Arbeit bekommen, das wir jetzt umsetzen können. Besonders freuen wir uns über die Nominierung für den Engagementpreis durch Cornelius Nohl, im Namen von Telefonica:

    „Wie sähe eine Welt aus, in der jeder an seine Ideen glaubt? Diese Frage stellt sich ProjectTogether und arbeitet mit bewundernswerter Ausdauer und Professionalität daran, Menschen über ein Online-Coaching dabei zu begleiten ihre Ideen zu reflektieren und zu verwirklichen. Ich unterstütze das Projekt, da ich daran glaube, dass wir unsere sozialen und ökologischen Herausforderungen nur meistern können, wenn wir jedem die Chance geben sein Umfeld aktiv mitzugestalten. Denn Beteiligung ist die Basis und der Kitt einer lebenswerten Gesellschaft.“ Cornelius Nohl
    Wir danken ihm für die Chance am Wettbewerb teilzunehmen und sind begeistert von seiner Überzeugung von ProjectTogether!

     

    Neben den laufenden Projekten suchen wir nach außergewöhnlichen Projekten für den Sommer.
    Gibt es Menschen in deinem direkten Umfeld, denen ProjectTogether eine Hilfestellung sein kann? Wir freuen uns auf neue Ideen, neue Persönlichkeiten und neue Herausforderungen.
    Wir möchten euch daher bitten, zu prüfen, ob es in Ihrem Umfeld geeignete Plattformen gibt, Menschen mit solchen Ideen anzusprechen. Egal ob Presseverteiler innovativer Unternehmen oder dem Kontakt eines besonderen Fachmagazins. In zahlreichen Bereichen und Branchen gibt es großartige Ideen - die oft zu früh, auch gerade wegen ihrer Außergewöhnlichkeit verworfen werden.
    Helfen Sie uns, dies zu verhindern!

     

    Außerdem freuen wir uns natürlich auch immer über ein Feedback von unseren Lesern und wünschen noch viele sonnige Tage.

     

    Das ProjectTogether Team

    Philipp von der Wippel

    Munich City, Berg-Isel-Straße 15, Munich, Bavaria, Germany