Interview mit dem Projekt MentorME

„Und was macht man dann damit?“ –

Die Studienwahl ist keine leichte Angelegenheit. Und wider aller Erwartungen wird es, sobald die Entscheidung getroffen ist, leider auch nicht leichter. Gerade bei Studentinnen der Geistes- und Sozialwissenschaften schleicht sich die Frage nach dem späteren Berufsziel mindestens so oft in die alltäglichen Gespräche über die Universität wie das Wort „Bibliothek“ und „Hausarbeit“.

Im Gegensatz zu Studiengängen wie Jura, Medizin oder Architektur, um nur einige Beispiele zu nennen, bei welchen sich schon früh ein klares Berufsbild abzeichnet, treten bei den Geistes- und Sozialwissenschaften die meisten Probleme auf – die Konkurrenz ist groß und viele wandern später von einem Praktikum zum nächsten.

„Das ist ein Dilemma, das die Unis nicht lösen“, meint Karin „sie vermitteln zwar Theorie, aber keine Kontakte, kein individuelles Wissen und nur sehr wenig praktische Erfahrung.“

Karin und Dominique haben beide einen internationalen Hintergrund. Beide können über ihre erfolgreiche Laufbahnen im Bereich der Politik, Internationalen Beziehungen und Entwicklungsarbeit erzählen. Und beide haben nun ein gemeinsames Ziel:  nicht nur für, sondern mit Menschen arbeiten.

Das von ihnen ins Leben gerufene Projekt MentorMe ist ein Programm, das Studentinnen der Geistes – und Sozialwissenschaften in Berlin mit Experten aus dem Berufsleben zusammenführen soll. „Wir möchten eine Brücke bauen“, erklärt Karin, „von der Theorie zur Praxis, vom Studium zum Beruf“.

Dabei bauen sie auch menschliche Brücken – die Mentees werden von den Mentoren individuell begleitet und beraten, bekommen wichtiges Wissen und Erfahrungen vermittelt. Es kann sehr schwer sein, sich

Aber das ist noch lange nicht alles: MentorMe ist ein allumfassendes Programm, das neben dem Vermitteln von Mentoren außerdem Workshops anbietet und Events organisiert, auf denen die Mentees Gleichgesinnte treffen und ein Netzwerk aufbauen können, das ihnen später den Einstieg ins Berufsleben erleichtert.

Alles oder nichts – das ist oft die Antwort auf das, was man nach dem Studium einer Geistes- oder Sozialwissenschaft machen kann. Der Entscheidungsprozess wird einem durch die Vielzahl an Berufsprofilen und den breitgefächerten Möglichkeiten oftmals erschwert – eine Entscheidung zu treffen ist keine leichte Sache. Ein Mentor kann einem durch dieses Labyrinth der Möglichkeiten führen und bei Entscheidungen eine wichtige Unterstützung sein.

„Eigentlich haben wir sehr viel mit ProjectTogether gemeinsam!“, lacht Dominique, „Wir unterstützen motivierte, junge Leute auf ihrem Weg zu ihrem Ziel.“

„Dass wir ProjectTogether kennen gelernt haben, ist tatsächlich ein großes Glück für uns“, betont Karin, „das ist eine unglaublich motivierte Gruppe, voller Jugendhaftigkeit, Leidenschaft und Motivation – und gleichzeitig denken sie sehr strategisch.“

Das Coaching von ProjectTogether trägt bereits erste Früchte. Die ersten persönlichen Gespräche sind erfolgreich gelaufen und Karin und Dominique sind auf dem besten Weg, ihr Projekt auf die Beine zu stellen. Wir freuen uns über die ausgezeichnete Zusammenarbeit und bleiben gespannt!