Together we can for Syria

Seinen Mitmenschen davon berichten was in Syrien vor sich geht. Das hat der Schüler Ebrahim aus Syrien gemacht. Er und sein Mitstreiter Philipp erzählten und berichteten täglich an ihrer Schule über die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen in Syrien.

  • Schaffung eines Bewusstseins für die Menschenrechtsverletzungen in Syrien
  • Aufarbeitung aktueller Nachrichten in Form von Einzelschicksalen 

Während seines Auslands-Aufenthalts lernte der 16 jährige Philipp den aus Syrien stammenden Schüler Ebrahim kennen. Dieser kam im Alter von 5 Jahren nach Lancaster, das letzte mal besuchte Ebrahim 2011 seine Freunde und einen Großteil seiner Familie in Syrien, kurz vor der Bürgerkrieg ausbrach. Nach Ausbruch des Bürgerkriegs wollte Ebrahim den Leuten in seiner Heimat helfen, indem er ein Bewusstsein für Menschenrechtsverletzungen in Syrien schafft.

 Phillip half ihmbei der Umsetzung seiner Idee. Zusammen erarbeiteten sie in täglichen Gesprächen die Motivation und eine Struktur für Ebrahims Projekt. Schließlich starteten sie die Kampagne „Together We Can – For Syria“.Dabei berichteten sie an ihrer Schule über Einzelschicksale und brachtenihren Mitschülern so das schwierige Thema des Bürgerkriegs in Syrien näher.

Die Kampagne wurde sehr gut aufgenommen und die Bekanntheit nahm zu, bis schließlich der lokale Abgeordnete aus dem Parlament darauf aufmerksam wurde. Dieser stellte das Projekt im House of Commons vor und gewann viele Abgeordnete für die Unterstützung in deren Wahlkreisen. Nach einer Einladung auf einen Empfang in der deutschen Botschaft und einer Präsentation des Projekts in der Downing Street 10 wurde auch das BBC aufmerksam und berichtete darüber.

Dieses Erlebnis hat Philipp tief bewegt und dann dazu veranlasst ProjectTogether zu gründen. Denn er hat gesehen, dass jede Idee zu etwas großem werden kann, in nur 3 Monaten und mit tatkräftiger Unterstützung hat Ebrahim sich von einem unauffälligen Schüler zu einem aktiven Mitglied unserer Gesellschaft entwickelt.